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Sabine Essinger – Schwäbisches Kabarett

 

 

Sabine Essinger behandelt Alltagsthemen, übertreibt, spitzt zu, karikiert.

Sabine Essinger liebt feinsinnigen, aber auch kalauernden und vor allem schwarzen Humor. Über Erotik, beziehungsweise Fleischleslust, die im Kabarett ja nicht fehlen darf, wird gern hintenrum geschwätzt, aber jeder weiß selber, was „gmoint isch“.

„Kabarett ist vom Ursprung her eine Revue aus Conferencen, Szenen, Gesangseinlagen, Parodien, Publikumseinbindungen und vielen anderen Stilmitteln der Darstellenden Kunst. In dieser Tradition sehe ich mich. Bei ’schwäbischem Kabarett‘ kommen volkstümliche Elemente hinzu bis hin zu selbstironisch übertriebenem Bauerntheater“ – Sabine Essinger.

Können schwarzer Humor und zugespitzte Übertreibungen wehtun? Ja! Aber es darf gelacht werden. Nicht nur über den ganz normalen Wahnsinn des Alltags, sonder über Dinge, die schon jedem im Leben Bauch- und Kopfschmerzen beschert haben.

Vom altklugen Baby bis hin zur altersweisen bissigen Oma – vertreten ist alles, was einem in der schwäbischen Frauenwelt so begegnet. Ihre bekannteste und beliebteste Figur ist Berta Fleischle, die liebenswürdige, boshafte, neugierige, berüchtigte, sympathische, derbe und lustige Schwertgosch.

Sabine Essinger spielt außerdem Dudelsack, Mundharmonika, Akkordeon, Gitarre, singt und jodelt. Sie beweist ihre blitzschnelle Wandlungsfähigkeit und mit dem Herz auf der Zunge ihre Liebe zu ihren schwäbischen Eigenheiten und ihren badischen Genen. Beide Seelen zu vereinen ist nicht immer leicht, doch Sabine Essinger schafft das liebevoll und bissig zugleich!

Die Typenkabarettistin Sabine Essinger  –  manche sagen auch „Schlabbarettistin“ –  verwandelt sich in ihren Programmen in Sekundenschnelle in verschiedene weibliche Mitglieder der Familie Fleischle.

Von der schwäbischen Hausfrau zur Schicki-Micki-Tussi, vom Baby zur Oma zu zwei ziemlich besten Freundinnen, von der Hypochonderin zur bumsfidelen Männerversteherin zu deren badischen Landsmännin, von der Frustituierten zur Prostituierten, der französisch-schwäbischen Chansonneuse zur Jodelexpertin.

Sabine Essinger behandelt Alltagsthemen, übertreibt, spitzt zu, karikiert, aber: alles hat sie selber erlebt, selber beobachtet, selber gesammelt und verarbeitet, komponiert und gespielt. Dabei hält sie ihrem Publikum gerne den Spiegel vor, sieht sich aber auch ganz klar selbst in den Charakteren die sie spielt. Zur selber umhäkelten E-Gitarre, Ukulele und Quietschkommode wird auch alles selber gesungen und gejodelt – eben typisch schwäbisch.

… zur Homepage von Sabine Essiger geht es hier.